Logo der Stadt Bautzen
Prozession der Osterreiter

Überregionale Wege

Die via regia

Die via regia im Bautzener Land - Begegnungen mit einer alten StraßeDie Stadt Bautzen ist eine der ältesten Siedlungen in der Oberlausitz. Aufgrund ihrer strate-gisch günstigen Lage auf den steilen Hängen eines Stromknies, das die Spree hier in scharfer Wendung nach Osten bildet, siedelten sich hier im 7. Jahrhundert die Milzener, die Vorfahren der Sorben, an. Im 10. Jahrhundert wurde die Stammesfeste der Milzener durch deutsche Herrscher erobert. Der Überlieferung nach hat Kaiser Otto I. (936 – 973) auf dem steilen rechten Spreeufer eine Burg erbaut. Die frühe Landesburg entwickelte schnell frühstädtische Merkmale und wurde das wirtschaftliche und politische Zentrum der Oberlausitz. Begünstigt wurde die schnelle Entwicklung von Bautzen zur Stadt durch ihre Lage an der via regia, die auch als Hohe Straße bekannt ist. Sie brachte großen Reichtum, der sich in der wirtschaftlichen, kulturellen und architektonischen Entwicklung der Stadt widerspiegelte. 

Bei einer buchbaren Führung mit Besuch der Ausstellung „Die via regia im Bautzener Land“ im Nicolaiturm erfahren Sie manch Interessantes über die Stadt Bautzen und ihre einstige Stellung an der der historisch bedeutsamen Straße.

Links:

  1. VIA REGIA Begegnungsraum - Landesverband Sachsen e. V.
  2. VIA REGIA Kulturstraße des Europarates - Europäisches Kultur- und Informationszentrum in Thüringen
  3. VIA REGIA - Kulturschätze der Oberlausitz erleben

 

Der ökumenische Pilgerweg

Logo des Ökumenischen PilgerwegesSeidauer Straße mit Blick auf den NicolaiturmÜber den beliebten ökumenischen Pilgerweg, den Jacobsweg, entdecken jährlich zahlreiche Besucher die Stadt. Im Bautzener Stadtgebiet folgt der Wegeverlauf der alten via regia, der heutigen Seidauer Straße und Gerberstraße nördlich der Altstadt und knüpft an die Geschichte der Pilger vergangener Jahrhunderte an. Nach Santiago de Compostela weist die gelbe Muschel auf blauem Grund und dient auch als Markierung des 450 Kilometer langen Weges von Görlitz bis ins thüringische Vacha. .

www.oekumenischer-pilgerweg.de/stationen/bautzen.php

 

 

   

Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße

Logo Sächsischer JakobswegDie Frankenstraße bildete sich in Sachsen erst im 13. Jahrhundert heraus und diente als Verbindung zwischen der Oberlausitz und Süddeutschland. Die Streckenführung am Fuß des Erzgebirges wurde bestimmt durch die Entwicklung der Städte Zwickau, Chemnitz und Freiberg. In der Oberlausitz verfestigte sich der Verlauf der Frankenstraße erst im 15. Jahrhundert. Der Sächsische Jakobsweg orientiert sich am Verlauf dieser alten Straße. Pilger können in Sachsen eine Strecke von rund 300 Kilometern zurücklegen, der gesamte Weg führt von Bautzen nach Hof in Oberfranken und gehört zu einem Netz von Pilgerwegen, die ins spanische Santiago de Compostela führen. Vom Startpunkt in Bautzen aus bis Santiago de Compostela sind es etwa 3.200 Kilometer, die man auf durchgehend markierten Jakobswegen laufen kann. Kennzeichen der Strecke ist die europäische Jakobsmuschel am Wegesrand.
www.saechsischer-jakobsweg.de  

Der Böhmische Steig

Von der via regia zweigten viele Wege nach Süden Richtung Böhmen ab. Einer davon ist der Böhmische Steig, der in der Nähe der heutigen Scharfenwegbrücke vermutlich damals die Spree überquerte.
Die Routenbeschreibung zum Böhmischen Steig als PDF zum Download

Startseite | Sitemap Impressum | Textversion Seitenanfang

Czorneboh aus Richtung Rachlau