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Das Rathaus vom Turm des Domes gesehen

Bautzener Wochenmarkt

Inmitten der historischen Altstadt - auf dem Hauptmarkt (ca. 1345 m²) und dem Fleischmarkt (ca. 1000 m²) - finden der Grün- und der Mischwarenmarkt statt.

Grünmarkt Blumenstand
Grünmarkt
Anzahl der Händler ca. 30
Marktzeiten
Dienstag (Hauptmarkt) 9.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag (Fleischmarkt) 9.00 bis 17.00 Uhr
Sonnabend (Hauptmarkt) 8.00 bis 12.00 Uhr

 

Mischmarkt Haushaltwarenstand
Marktzeiten
Donnerstag (Hauptmarkt) 9.00 bis 17.00 Uhr
Mischwarenmarkt
Anzahl der Händler ca. 30

 

Zur Geschichte des Marktwesens

In seinem Buch "Die Geschichte der Stadt Bautzen“ hat der Chronist Richard Reymann u. a. auch das Marktwesen in der Stadt beleuchtet. Er beginnt im Jahre 1382, als König Wenzel den Bautzenern erstmals das Recht verlieh, einen zeitlich begrenzten Jahrmarkt zu betreiben. Dem folgten 1455, 1494 und 1735 drei weitere Märkte, die ebenfalls nur an bestimmten Tagen und in Abhängigkeit bestimmter Feiertage abgehalten werden durften. Nach §5 des Sächsischen Gewerbegesetzes von 1861 wurde die Zahl der Jahrmärkte auf 3 reduziert. Das Recht zur Abhaltung eines Fleischmarktes vergab König Wenzel 1384. Vom St. Michaelstag an war es sonnabends jedem Fleischer erlaubt, sein Fleisch öffentlich auf dem Markt zu verkaufen. 1505 wurde diese Verordnung sogar soweit ausgedehnt, dass außer Budissin kein anderer Ort in der Oberlausitz einen solchen Fleischmarkt haben durfte. Das Recht dieses Fleischverkaufes hatten die Fleischer bis Weihnachten. In späteren Jahrhunderten haben sich dann zu diesem Fleischmarkt andere Erzeugnisse des täglichen Bedarfes gesellt, wodurch sich über die Jahrhunderte aus dem Fleisch-Weihnachtsmarkt der klassische Weihnachtsmarkt im heutigen Stile entwickelte. Die Entstehung der Wochenmärkte wird mit der Erbauung der Petrikirche vermutet. Händler versuchten Gegenstände, die mit dem Gottesdienst in Verbindung standen, an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Der gute Absatz zog später auch solche an, die mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs handelten. 1532 wurde sogar die Kirchhofsmauer umgesetzt, um Platz für mehr Handel und eine Straße zu schaffen. Lange nach Erscheinen von Reymanns Stadtchronik wurden die Karten für das Marktwesen neu gemischt. Geschäfte haben sich etabliert, Supermärkte „schossen“ wie Pilze aus grünen Wiesen und die freie Marktwirtschaft hielt in Form eines modernen Einkaufstempels Einzug in die Innenstadt. Auch Holz- oder Buttermarkt erinnern längst nur noch mit ihrem Namen an das einstige Feilschen um Ware und Preis. Geblieben sind der Weihnachts- und der Wochenmarkt.

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Grünmarkt auf dem Fleischmarkt

Kontakt

Stadtverwaltung Bautzen Ordnungsamt/Marktwesen
Innere Lauenstraße 1
02625 Bautzen
Telefon: 0 35 91 / 5 34 - 3 27
Telefax: 0 35 91 / 5 34 - 3 14 
E-Mail: gerd.hoch@bautzen.de


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