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Bautz'ner Senf von Develey aus Kleinwelka

In Bautzen entsteht ein Kunststoff-Zentrum

Von Tilo Berger

Grafikdarstellung vom Kunststoff-Zentrum Das Kunststoff-Technikum (Pfeil) entsteht auf dem Gelände des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Bau in Bautzen. Es kann dessen Internat, Speisesaal und weitere Einrichtungen mit nutzen.
Zeichnung: Polysax

 

Badschränke, Ölkessel, Handschuhfächer und andere Autoteile, Dübel, Spielzeug – die Kunststoffindustrie in Ostsachsen stellt viele Waren her. Mit etwa 4000 Beschäftigten in rund 80 Unternehmen mauserte sich die Branche zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige zwischen Zittau, Pirna, Dresden und Bad Muskau.
Die meisten Betriebe davon stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Jochen Henke, Geschäftsführer der Firma Gerodur in Neustadt bei Sebnitz, bringt es stellvertretend für alle auf den Punkt: "In den nächsten Jahren erreichen viele gestandene Fachkräfte das Rentenalter. Wir brauchen gut ausgebildeten Nachwuchs." Bisher kümmert sich darum jede Firma einzeln. Neben der Ausbildung von Lehrlingen ist auch die ständige Qualifizierung der Fachleute ein Gebot des knallharten Wettbewerbes. Ein Unternehmer beschreibt mit wenigen Worten, wie Weiterbildung bisher abläuft: "Mal hier, mal dort." Dort – das heißt vielfach auch außerhalb der Region. Nicht jeder Kunststoffarbeiter, der anderswo einen Lehrgang besucht, kommt anschließend auch zurück. Um das zu ändern und mit vereinten Kräften die Aus- und Weiterbildung in der Region zu organisieren, gründeten 16 Firmen, Organisationen, Privatleute und die Berufsakademie Bautzen im Februar dieses Jahres den Verein Polysax. Mittlerweile gehören 23 Mitglieder zum Verein, aus dem wiederum eine gleichnamige GmbH hervorging. Diese bereitete den Bau eines Technikums in Bautzen vor. Gestern Abend erfolgte der symbolische erste Spatenstich. Schon mit Beginn des Ausbildungsjahres im September 2010 soll das Technikum die Arbeit aufnehmen. Neben Geld beteiligter Firmen fließen in den zweigeschossigen Neubau auch Fördermittel des Freistaates Sachsen. Als weitere Geldgeber wurden die Volksbanken und Sparkassen der Region gewonnen. In dem rund 3,5 Millionen Euro teuren Bau können 100 Menschen gleichzeitig lernen – 50 in der Werkstatt, 50 an Theorie-Plätzen.
Heribert Heller, Chef der Sohlander Firma Jokey-Plastik, freut sich schon: "Zum ersten Mal gibt es Aus- und Weiterbildung in der Kunststoffbranche in der Region unter einem Dach." Perspektivisch soll das Bautzener Technikum auch Kunststoff-Firmen aus anderen Regionen offen stehen.

www.polysax.de

Rohrhersteller baut neue Produktion in Bautzen auf

Von Heiko Engel

Anfang 2010 sollen die ersten Plastikrohre hergestellt werden. Die Maschinen sind schon bestellt, jetzt sucht die Firma weitere Mitarbeiter.

Jürgen Schulz, Werkleiter der DRS Rohrwerke SachsenWerkleiter Jürgen Schulz steht vor den Produktionshallen der DRS-Rohrwerke Sachsen im Bautzener Industriegebiet Salzenforst. Hier investiert seine Firma rund 13 Millionen Euro in neue Anlagen für die Produktion von Kunststoffrohren. Die ersten Mitarbeiter sind schon eingestellt, die ersten Rohre sollen im Februar an die Kunden ausgeliefert werden.

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SIT Singwitz holt Investitionspläne aus der Schublade

Von Tilo Berger

Ursprünglich wollte das Unternehmen schon in diesem Jahr ein neues Domizil im Gewerbegebiet Salzenforst bauen. Das soll nun 2010 passieren.

SIT-Werk in Bautzen-Salzenforst

So soll das neue SIT-Werk in Bautzen-Salzenforst aussehen. Im Vordergrund der Bürotrakt, dahinter die Produktionshalle.Grafik: SIT

Wegen der Krise hatte das Unternehmen seine Pläne auf Eis gelegt, doch nun holte Geschäftsführer Ekkehard Gürtler die Akte „Salzenforst“ wieder aus der Schublade: Im kommenden Jahr baut die SIT Singwitz Industrietechnik GmbH im Gewerbegebiet an der Autobahn ein neues Firmendomizil. Vielleicht schon Ende 2010 soll schrittweise der Umzug von Singwitz nach Salzenforst beginnen, hofft Gürtler. Der Hersteller von Baugruppen und Zulieferungen für Landtechnik will in den neuen Firmensitz etwa neun Millionen Euro investieren. Das Unternehmen bezieht dort eine große, moderne Halle. Derzeit arbeitet die Firma in mehreren älteren Hallen des ehemaligen Singwitzer Mähdrescherwerkes. Gabelstapler fahren die Arbeitsmaterialien und halbfertigen Produkte von Halle zu Halle. Damit soll in Salzenforst Schluss sein. Außer in die bauliche Hülle investiert SIT auch in neue Maschinen. Gern kauft das Singwitzer Unternehmen übrigens Technik vom Trumpf-Konzern, der auch in Neukirch ein großes Werk betreibt. „Wir modernisieren zum Beispiel unsere Oberflächenbeschichtung“, erklärt Ekkehard Gürtler. „Landtechnik wird schließlich immer anspruchsvoller – auch im Aussehen.“ Durch die Krise kam SIT nicht ungeschoren, aber doch verhältnismäßig glimpflich. „Wir kamen ohne Kurzarbeit aus, haben unsere Stammbelegschaft von 121 Mitarbeitern und auch alle elf Lehrlinge behalten können“, resümiert der Geschäftsführer. Ein Lehrling beende im kommenden Jahr seine Ausbildung und werde anschließend übernommen.

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Bautzener Ingenieurgesellschaft will an Russlands Bahnen der Zukunft mitbauen

29. Oktober 2009:

Die Cideon AG hat jetzt ein Büro in Moskau eröffnet. In der Schweiz gewannen die Lausitzer gerade ihren zweiten Großauftrag.

Von Tilo Berger (Sächsische Zeitung)

Auf den ersten Blick haben Olten und Bautzen wenig Gemeinsamkeiten. Olten im Zentrum der Schweiz zählt rund 17000 Einwohner. Bautzen inmitten der Oberlausitz gut 41000. In Olten kreuzen sich wichtige Eisenbahnlinien, von Bautzen aus fahren Züge nur noch in zwei Richtungen.
Der zweite Blick verrät Verbindendes: die Bedeutung der Bahnindustrie. In Bautzen bauen etwa 1300 Bombardier-Werker Straßen- und Stadtbahnen. In Olten beschäftigen sich mehr als 500 Mitarbeiter im Industriewerk der Schweizerischen Bundesbahnen (SBß) mit der Wartung von Fahrzeugen.
Seit einiger Zeit arbeiten sie mehrschichtig, denn die SBB lässt hier 236 ehemalige Eurocity-Wagen modernisieren. Sie sollen künftig nicht mehr in grenzüberschreitenden Verkehr rollen, sondern innerhalb der Schweiz. Dort lösen sie Wagen aus den 70er Jahren ab.

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Develey: Neues Gebäude bietet viel Platz für Bautz´ner Senfprodukte

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am Montag in Kleinwelka das neue Kommissionierlager des Feinkostherstellers Develey offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Develey-Geschäftsführer Michael Durach, Werksleiter Jörg Dietlein sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft weihte er den in nur einem Jahr errichten Neubau ein. Das große Gebäude bietet auf rund 3.000 Quadratmetern Raum für 1.780 Regalplätze. Develey investierte dabei rund 5,7 Millionen Euro. Durch das neue Lager werden die 47 Jobs im Werk gesichert. Geschäftsführer Durach lobte das Werk als „Meilenstein“ in der Geschichte der Bautzener Senfherstellung und als Bekenntnis für den Standort. Der aus Unterhaching in Bayern stammende Feinkostproduzent hatte die Senffabrik in Kleinwelka 1992 von der Treuhandgesellschaft übernommen. Bautz´ner Senf besitzt in den neuen Bundesländern mit mehr als 64 Prozent die absolute Marktführerschaft. Deutschlandweit ist Bautz’ner mit einem Marktanteil von über 22 Prozent ebenfalls Marktführer.

Bautz´ner Senf

Ministerpräsident Tillich, Develey-Geschäftsführer Durach (r.) und Werksleiter Dietlein (M.) nahmen das neue Gebäude offiziell in Betrieb.

Neue Anlage in Salzenforst: Leoni weiter auf Erfolgskurs

Die LEONI Studer Hard GmbH in Salzenforst wächst weiter. In dem Veredelungsbetrieb des weltweit tätigen Herstellers von Drähten, Kabeln und Bordnetz-Systemen mit Hauptsitz in Nürnberg wurde Anfang November ein zweiter Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen. Die erste Anlage war bereits wenige Monate nach ihrer Inbetriebnahme komplett ausgelastet.
Hier werden ausschließlich Bodenheizungsrohre veredelt. Von dem schwierigen Fahrwasser, in dem sich der Mutterkonzern Leoni AG befindet – hier startet man nach Millionenverlusten, Konzernumbau und Krise der Automobilindustrie gerade wieder durch – ist das Werk in Bautzen daher nicht betroffen. Im Gegenteil: „Wir liegen zeitlich und finanziell voll im Plan, werden mit der zweiten Anlage jetzt auch neue Kundensegmente erschließen“, so Geschäftsführer Henry Mitschak. Insgesamt investiert Leoni in Bautzen 15 Millionen Euro, allein die zweite Anlage kostete 4,5 Millionen Euro. Zu den 16 Jobs sind damit drei neue Arbeitsplätze hinzugekommen. Im Januar werden weitere Mitarbeiter eingestellt. 2010 soll auch eine Lehrstelle im Mechatronik-Bereich angeboten werden. Derzeit wird bereits ein Lehrling im kaufmännischen Bereich ausgebildet.
Fazit: Bei Leoni in Bautzen-Salzenforst läuft alles rund. „Ein strategisch wichtiger Zielmarkt, eine ideale Autobahnanbindung – Bautzen ist für uns ein zukunftsträchtiger Standort“, ist Geschäftsführer Mitschak zufrieden.

LEONI Studer Hard GmbH

Leoni-Geschäftsführer Henry Mitschak in der Produktionshalle. Im Hintergrund sind die beiden Fertigungsanlagen des Werkes zu sehen.

„Romantica ist eine richtig gute Sache“ - 30000 Kunden kommen zur Einkaufsnacht

Von Katja Schäfer

Romantica

Bautzen. Rund 30000 Menschen sind am Sonnabend bei der Einkaufsnacht Romantica durch die Bautzener Innenstadt gebummelt.
Das schätzt Rainer Scholze vom Innenstadtverein. An die 200Geschäfte hatten bei der siebenten Auflage der Veranstaltung bis 22 Uhr geöffnet, das KornmarktCenter sogar bis Mitternacht. Viele Händler ließen sich für die Romantica etwas Besonderes einfallen.
Sie empfingen Kunden zum Beispiel in historischen Kostümen, servierten Sekt und kleine Leckereien oder zeigten Modenschauen.
Mancherorts erklang Livemusik. Auf der Reichenstraße war zum Beispiel ein Drehorgelspieler unterwegs, und im Kornmarkt-Center spielte eine Band. Für romantische Stimmung sorgten unzählige Fackeln und Kerzen.

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Bautzener Firma kauft ehemaliges Molter-Fensterwerk

Das ehemalige Molter-Fensterwerk im Bautzener Industriegebiet Neuteichnitz ist verkauft. Die Gebäude gehören jetzt dem benachbarten Unternehmen SIC. Über den Verkaufspreis sei Stillschweigen vereinbart worden, so SIC-Vorstandsmitglied Thomas Heckmann zur SZ. SIC bereitet in Bautzen Sägeflüssigkeit aus der Solarzellenproduktion auf und hat die Produktionskapazitäten stark ausgeweitet.
In der ehemaligen Fensterfabrik werde ein Labor eingerichtet, so Heckmann. Außerdem installiere SIC eine Pilotanlage, wo neue Verfahren erprobt und Maschinen getestet werden könnten. Molter ging Anfang 2007 in Konkurs, kurze Zeit darauf wurde in Neuteichnitz die Produktion eingestellt und ein Käufer für das Werk gesucht. Die Bautzener Sparkasse hatte die Vermarktung übernommen.

(Quelle: Sächsische Zeitung, Mittwoch, 7. Oktober 2009, von Heiko Engel)

Rohrproduzent plant Millioneninvestition in Bautzen-Salzenforst

Die Firma Maincor zieht ins Industriegebiet und will 60 neue Jobs schaffen.
Der Rohrproduzent Maincor aus dem bayerischen Schweinfurt plant eine neue Fabrik im Bautzener Industriegebiet Salzenforst. Dies gab Oberbürgermeister Christian Schramm (CDU) gestern im Stadtrat bekannt. Das Unternehmen will 13 Millionen Euro investieren und 60 Arbeitsplätze schaffen. Produziert werden sollen Kunststoffrohrsysteme, zum Beispiel Kanal- und Kabelschutzrohre.
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Bautzener Orgelbauer Eule stattet Instrument für Salzburg mit einer Weltneuheit aus

Artikel Bautzener Orgelbauer Eule stattet Instrument für Salzburg mit einer Weltneuheit aus Von Irmela Hennig

Ein kleiner Kasten, ein paar Drähte. Rein optisch macht sie nicht viel her - die Weltneuheit aus dem Hause Hermann Eule Orgelbau in Bautzen. Aber sie kann das Innenleben von Orgeln gewaltig verändern und Auftritte für Organisten einfacher machen.

Gestern wurde die erste Orgel-Elektronik überhaupt vorgestellt Sie heißt schlicht „System Eule" und ist vor allem Software.
(Quelle: Sächsische Zeitung, Donnerstag, 13. August 2009)

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Eule stattet Orgeln mit neuer Elektronik aus

Artikel  Eule stattet Orgeln mit neuer Elektronik ausVon Brigitte Pfüller

Sogar die Königin der Instrumente kann sich für moderne Hochtechnologie begeistern. So werden die Konzertorgeln der renommierten Bautzener Orgelbaufirma Eule für den Großen Saal der Mercatorhalle in Duisburg sowie für das Salzburger Mozarteum mit neuartiger Elektronik ausgerüstet. Hergestellt wird diese vom Mittweidaer Unternehmen IMM. Das moderne „System Eule“ – so lautet die offizielle Bezeichnung – entstand als Gemeinschaftswerk der Firma IMM, der Hochschule Mittweida und der Bautzener Firma, die seit 135 Jahren in der speziellen Instrumenten-Branche tätig ist.
(Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung, Montag, 13. Juli 2009)

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Bautzener EDV-Firma berät Kunden weltweit

Artikel Bautzener EDV-Firma berät Kunden weltweitVon Heiko Engel

Die Weltzeitkarte und der internationale Feiertagskalender gehören zur Grundausstattung für Mitarbeiter des Bautzener Computerspezialisten BIT. Das Unternehmen aus der Preuschwitzer Straße berät Kunden von Europa bis Südafrika, Amerika bis Asien. Sie alle steuern ihre Arbeit mit einem Computerprogramm von SAP und rufen in Bautzen an, wenn es Fragen gibt. „Wir unterstützen die Firmen, wenn Software angepasst werden muss oder helfen, wenn es Probleme mit der Reaktionsgeschwindigkeit gibt“, sagte BITGeschäftsführer Henry Flack.

SAP gehört weltweit zu den großen Anbietern, viele Firmen nutzen die Computerprogramme. – Manchmal lassen sich Schwierigkeiten innerhalb von Minuten klären, manchmal sind auch mehrere Tage nötig. Problemlösung ist Teamarbeit, am Telefon wird englisch oder deutsch gesprochen. Und damit E--Mails und Telefonate nicht ins Leere laufen, ist der Blick auf die Ortszeit entscheidend.

Vieles lässt sich zwar über Datenleitung klären. BIT-Mitarbeiter müssen aber auch zu Kunden fliegen, wenn so komplexe Lösungen gefragt sind, dass dies allein per Telefon und Internet nicht funktioniert. Das übernimmt die Dresdener Filiale. Dort sind Experten stationiert, die BIT-Kunden in ihren Firmen vorort beraten.

Der Beratungsbedarf stieg ständig, jedes Jahr kamen neue Geschäftsfelder hinzu. 2005 fing BIT in Bautzen an und hat seitdem die Zahl seiner Mitarbeiter vervielfacht: Mit 20 ging das Unternehmen an den Start, heute sind es samt den vier Studenten der Berufsakademie (BA) und dem Auszubildenden 140. Beim Nachwuchs stockt BIT weiter auf, im Herbst kämen ein weiterer Lehrling und ein BA-Student hinzu, so Flack.

Das Unternehmen spüre zwar die Wirtschaftskrise. „Die Nachfrage ist schwächer geworden.“ Aber die Nachwuchsgewinnung sei trotzdem wichtig. BIT müsse sich auf die Zeit nach der Krise vorbereiten. Außerdem sei es schwierig, Spezialisten mit einer gewissen Berufserfahrung nach Bautzen zu locken. „Auch deshalb ist es wichtig, eigene Absolventen heranzuziehen“, so der Firmenchef. Zur Krisenbewältigung gehört auch die Fortbildung der Mitarbeiter. Weil weniger Aufträge hereingekommen sind, ist dafür jetzt mehr Zeit. „Wir planen weder Entlassungen noch Kurzarbeit“, sagte Flack. Er sieht für das laufende Jahr eine positive Tendenz. Es gebe Kunden, bei denen es bereits wieder aufwärts gehe.

Auf den Bautzener Unternehmertagen will BIT Geschäftsfelder und Karrierechancen vorstellen. „Wir wollen uns als Arbeitgeber präsentieren und zum Beispiel mit Absolventen der Berufsakademie ins Gespräch kommen“, so Flack. Außerdem sollen Messebesucher erfahren, wie viele Menschen sich in Bautzen inzwischen in irgendeiner Form mit den SAP-Computerprogrammen beschäftigen. Firmen und Institutionen, die beraten, entwickeln, EDV-Experten ausbilden und Daten speichern, haben mehrere hundert Mitarbeiter, Henry Flack: „Mit diesen Unternehmen ist ein Gemeinschaftsstand geplant.“
(Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung, Donnerstag, 9. Juli 2009 )

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Straßenbahnmontage live auf der Bautzener Messe

Besucher der Bautzener Unternehmertage können beobachten, wie Fachleute von Bombardier arbeiten. Zudem stellt das Werk Ausbildungsberufe vor.

Bei den Unternehmertagen auf dem Schützenplatz ist auch wieder das Bautzener Bombardier-Werk dabei. Das Unternehmen hat sich eine besondere Attraktion ausgedacht: Besucher können beobachten, wie die Innenausstattung einer Dresdener Straßenbahn montiert wird, so Konrad Klahre, Pressesprecher der Bautzener Fabrik. Und zwar an einem original Straßenbahnmodul aus der laufenden Produktion. Die Messegäste dürfen diesen so genannten Wagenkasten zwar nicht betreten, haben aber von außen einen guten Blick auf die Fachleute von Bombardier.
(Quelle „Sächsische Zeitung, 18. Juni 2009“)

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Zukunft der Sächsischen Bahnindustrie: Workshop in Bautzen

BTS Verbundinitiative Bahntechnik 2006 hat Sachsen die „BTS Verbundinitiative Bahntechnik“ gestartet. Projektträger ist die international bekannte Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers. Sitz der Initiative ist in Würdigung der Konzentration der Bahnindustrie in Ostsachsen der Standort Bautzen. Am 11. Juni 2009 trafen sich 45 Teilnehmer aus Industrie, Bildung und Politik ganz Sachsens im TGZ Bautzen, um die Zukunftsthemen dieser Branche zu definieren. Hauptanliegen ist die Stabilisierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Bahntechnikbranche inkl. ihrer produktionsnahen Dienstleister durch strategische Clusterbildung, die Verbesserung der überregionalen Wahrnehmung des Standortes Sachsen und die langfristige Fachkräftesicherung in den Unternehmen. Es bestand Übereinstimmung, dass das zu erarbeitende Konzept an den Themen Kooperation, Innovation und Nachwuchssicherung ausgerichtet wird.
Details unter www.bts-sachsen.de  

Bautzen baut die Straßenbahn der Zukunft

Foto der fahrleitungsfreibetriebene Straßenbahn


(Quelle: Sächsische Zeitung, 23.01.2009)

Den vollständigen Artikel, erschienen in der Sächsischen Zeitung am 23.01.2009, lesen Sie hier

Tolles Zukunftssignal aus Bautzen

Bombardier Bautzen ist eines der hiesigen Unternehmen, das in dieser für die Wirtschaft nicht einfachen Zeit auch ein wichtiges Zukunftssignal setzt. So fand am 22. Januar eine vielversprechende Premiere statt. Vor einem breiten Publikum präsentierte das Werk eine Weltneuheit – die erste fahrleitungsfrei betriebene Straßenbahn! Sie wird nach der Technologie der kontaktlosen, verschleißarmen Energieaufnahme per Induktion aus dem Gleisbett angetrieben. Gerade in Städten, bei denen die Anlagen für die Oberleitungen aus Sicht des Denkmalschutzes problematisch sind, ist die neue Technologie eine wirkliche Alternative. Dies gilt aber auch für Standorte mit hochsensibler Elektrotechnik, die mit den Strom führenden Oberleitungen in Konflikt steht. Übrigens: Beim Betreten der Gleise mit den Induktionsschleifen besteht keine Gefahr, mit elektrischen Strom in Kontakt zu kommen: Energiequelle sind magnetische Felder, die erst dann aufgebaut werden, wenn die Straßenbahn diesen Bereich tatsächlich befährt.

Die europäische Fachpresse folgte in großer Zahl der Einladung nach Bautzen, um an der Premiere dieser Weltneuheit teilzuhaben. Sie kamen aus Frankreich, Holland, Schweden und Tschechien aber auch von den Agenturen dpa und ddp sowie dem ZDF und dem MDR.
Durch die Präsentanten von Bombardier, Herrn Germar Wacker, Senior Director Operations, und Herrn Dr. Carsten Struwe, Chefkonstrukteur für dieses Projekt, wurde natürlich auch zur Mitfahrt auf der 850 m langen Teststrecke eingeladen. Von dieser Jungfernfahrt wurde rege Gebrauch gemacht.

Die Serienreife der neuen Technik ist für den Herbst 2009 angekündigt, das internationale Interesse an dieser Innovation ist nach Aussage von Bombardier aber schon jetzt sensationell. Ausgehend von dem guten Auftragsvorlauf des Werkes Bautzen bis Mitte 2010, den vielversprechenden Optionen und Kontakten für die Zeit danach und die Chancen aus dieser aktuellen Innovation besteht fundierter Optimismus für die Zukunft. Es erweist sich dabei als Vorteil, dass gerade Straßen- und Stadtbahnen zu den umweltfreundlichsten Fahrzeugen zählen und die Umsetzung von Umweltkonzepten unterstützen.

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