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Bautz'ner Senf von Develey aus Kleinwelka

Zukunftstechnologien „made in Bautzen“

Heute wurde im IG Salzenforst der Grundstein gelegt für ein neues, hochmodernes Entwicklungszentrum für Zukunftstechnologien. Die Firma Sphairon will damit ihre führende Position im Telekommunikationsmarkt untermauern.
Das durch die Stadt entwickelte und erschlossene Industriegebiet wird mit dieser Investition in Höhe von rund sechs Millionen Euro weiter an Bedeutung gewinnen. Oberbürgermeister Christian Schramm dankte in seiner Rede dem Geschäftsführer Dr. Al-Sady für die Entscheidung zugunsten des Standortes Bautzen. Nachdem bisher in unserer Stadt die Fertigungskapazitäten des Unternehmens konzentriert waren, kommen nun auch Forschung und Entwicklung hinzu. Nach der Fertigstellung im Jahre 2008 werden hier unter anderem neue integrative und intelligente Endgeräte für den Netzanschluss und den Internetzugang entwickelt. Etwa 80 neue Arbeitsplätze sollen in dem Technologiezentrum mit angeschlossener Produktionsstätte entstehen. Schon jetzt ist Sphairon mit über 9 Millionen verkauften Netzanschlüssen einer der weltweit führenden Anbieter dieser Technologien.

11.12.2007

3. Ostsächsischer Maschinenbautag

Das Technologie- und Gründerzentrum Bautzen (TGZ) führte am 15. und 16. November 2007 zum dritten Mal den Ostsächsischen Maschinenbautag durch. Im Eröffnungsprogramm, das von ca. 100 Teilnehmern besucht wurde, gab Dr. Norbert Walter, Referent für Industriepolitik im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, einen Überblick zur Entwicklung des sächsischen Maschinenbaus. Herr Irps, Siemens AG Power Generation, erläuterte die Anforderungen des Görlitzer Siemens-Werkes an Zulieferer. Die Siemens AG ist an zuverlässigen Partnerschaften mit regionalen Unternehmen sehr interessiert.
Insgesamt waren über 80 Unternehmen aus Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland an dem ostsächsischen Branchentreffen beteiligt. Eine Begleitausstellung mit Messecharakter und eine seit mehreren Wochen durch das TGZ vorbereitete Kooperationsbörse boten am 1. Tag vielfältige Gelegenheiten für Geschäftsanbahnungen. Am 2. Tag wurde eine Exkursion mit Betriebsbesichtigungen der Werke von Siemens und Bombardier in Görlitz durchgeführt. Zahlreiche Unternehmen des Kooperationsverbundes „Maschinenbau und Metallbearbeitung in Ostsachsen – TEAM 22“ äußerten sich während des zweitägigen Branchentreffens positiv über ihre Geschäftskontakte mit Unternehmen aus Westsachsen, anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland.
Der nächste Ostsächsische Maschinenbautag ist für 2009 vorgesehen.

08.12.2007

Erfolgreiche Baufirma mit Sportsgeist

Eine außergewöhnliche wirtschaftliche Erfolgsgeschichte aus Bautzen würdigte Michael Böhmer, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Soziales in der Stadtratssitzung am 26. September 2007. Am Wochenende zuvor hatte er zum 150-jährigen Firmenjubiläum der Hentschke Bau GmbH Bautzen die Glückwünsche der Stadt überbracht.
Der größte Bautzener Baubetrieb hat sich deutschlandweit einen guten Namen gemacht. Großprojekte z. B. im Straßenbau, für die Bahn oder im Hochbau sind durch die Hentschke Bau GmbH in guter Qualität verwirklicht worden. Auf der Referenzliste finden sich z. B. große Autobahnbrücken in nahezu allen Teilen Deutschlands, Klinikbauten in Heidelberg, Minden oder Pirna oder der Neubau der Fachhochschule in Mainz. Die gute Entwicklung der Firma spiegelt sich natürlich auch in der wirtschaftlichen Bilanz wieder. Betrug der Jahresumsatz 2002 noch 50 Millionen Euro, so wird in diesem Jahr ein Umsatz von etwa 120 Millionen Euro erwartet. Verbunden damit war ein wesentlicher Anstieg bei den Arbeitskräften: 2002 waren bei der Firma 230 Menschen beschäftigt, in diesem Jahr sind es bereits 650, davon 500 allein am Standort Bautzen. Das zeigt auch, wie richtig und notwendig der Beschluss der Stadtrates im Jahre 2004 war, durch den die Hentschke Bau GmbH die Möglichkeit erhielt, ihre Produktions- und Logistikflächen hier an ihrem Firmensitz zu erweitern. Bürgermeister Böhmer würdigte auch das Engagement der Firma vor allem für den Sport in Bautzen. Als Hauptsponsor von Budissa Bautzen ermöglicht die Hentschke Bau GmbH unter Geschäftsführer Jörg Drews nicht nur den Trainings- und Spielbetrieb der ersten Mannschaft in der Fußball-Oberliga, auch immerhin 12 Jugendmannschaften werden durch das Sponsoring der Firma unterstützt. Zudem habe sich mit dem Bau der Osttribüne im Jahre 2005 der Wert des im Eigentum der Stadt befindlichen Stadions wesentlich erhöht.
Nur 50 000 Euro der insgesamt 200 000 Euro kostenden Traversen hatte die Stadt aufbringen müssen, die restliche Summe wurde von vielen Firmen unter maßgeblicher Beteiligung der Hentschke Bau GmbH bereit gestellt.

20.10.2007

Mehr Strom als Brot?

Michael Böhmer, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Soziales kennt sich in der Budissa Agrarprodukte Aktiengesellschaft Niederkaina eigentlich sehr gut aus. Durch seine regelmäßige Teilnahme an Aktionärsversammlungen ist er gut über Preistendenzen in der Europäischen Union und die Probleme der Landwirte im Bezug auf den Klimawandel informiert. Dennoch hatte er sich am 17. Juli beim Vorstandsvositzenden Johannes Pietschmann angemeldet, um sich nach dem aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen. Weiter...

11.08.2007

Bautz'ner Senf ist guter Werbeträger

Wer am Urlaubsort den Namen seiner Heimatstadt Bautzen erwähnt, wird in der Regel auf zwei Dinge angesprochen. Eines davon ist der Bautz´ner Senf. Das liegt nicht zuletzt an den jahrelangen umfangreichen Werbeaktivitäten der Stadt Bautzen und der Tourist-Information Bautzen-Budyšin gemeinsam mit dem Bautzener Betrieb der Develey Senf & Feinkost GmbH. Allein rund um die 1000-Jahr-Feier haben mehr als 1 Million Probierpäckchen Senf das Werk in Kleinwelka verlassen und direkt den Weg zu Messen angetreten, auf denen Bautzens Touristiker vertreten waren – Botschafter des guten Geschmacks und des Stadtjubiläums. Inzwischen gibt es sogar spezielle Senf-Verkostungen, so auf Touristikmessen in Stuttgart, Berlin, Leipzig und Dortmund. Bei kleinen Gewinnspielen werden Senfpakete verlost, hochrangigen Gästen der Stadt wird gern ein Senfpräsent überreicht. Bautz´ner Senf hält sogar Einzug in Werbeslogan. So lautet die Überschrift einer Broschüre über sächsische Städte "Der scharfe Reiz einer tausendjährigen". In der Tourist-Information Bautzen-Budyšin erhielten die Develey-Produkte eine eigene Vitrine und auch Busreiseunternehmen ordern zunehmend Senfpäckchen, um Reisen in die Oberlausitz anzupreisen.

Dem Vertrieb im Bautz´ner Senfwerk dürften die Aktionen lieb und teuer sein. Nicht zuletzt aus diesem Grund entstehen den Touristikern keine Kosten. Zudem werben die Becher, Gläser und Tuben aus Kleinwelka nicht nur mit dem Namen, sondern auch mit Bildchen und Logos auf den Etiketten für die Stadt. Eine runde Geschichte also, die wohl auch in den kommenden Jahren Bestand haben wird.

15.09.2007

Bautzen - Schnittstelle der Zukunft

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Besuche bei ortsansässigen Unternehmen hatten sich Michael Böhmer, Wirtschaftsbürgermeister, und Eckehard Oßwald, Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes, bei der WEIGL Aluminiumguss GmbH im Industriegebiet Salzenforst eingefunden. Dort begrüßte sie am 16. Juli der Standortverantwortliche Dr. Bernhard Müller. Im Industriegebiet Salzenforst steht eines von vier sächsischen Werken der WEIGL Group AG. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren mit Hilfe modernster Technik Getriebegehäuse und andere Aluminiumgussteile in der modernsten Niederdruck-Sandgussanlage Europas. Ganz oben auf der Kundenliste steht ein, auf Entwicklung und Fertigung von Allrad-Verteilergetriebesystemen spezialisiertes schwedisches Unternehmen, das zu einem der weltweit größten Getriebehersteller gehört. Somit werden die Bautzener Aluminiumbauteile in namhaften Fahrzeugen von Land Rover, Volvo und Ford eingebaut. Das Produktspektrum von WEIGL in Bautzen reicht von Komponenten für Motor- und Getriebeapplikationen bis hin zu Anwendungen im Fahrwerks- und Karosseriebereich die höchsten Festigkeits- und Crashanforderungen gerecht werden. Dieser Absatzmarkt fordert von den Bautzener „just in time“ Produktion.

Durch variierende Mengen von verkauften Fahrzeugen und der sich ständig erneuernden Produktpalette schwankt die Auslastung der Bautzener Anlage. Momentan liegt die Auslastung bei ca. einem Drittel, doch Herr Dr. Müller ist optimistisch, dass durch die gute konjunkturelle Lage bald eine Auslastung für den 24 Stundenbetrieb erreicht wird. Um den Wünschen der Kunden gerecht zu werden, befasst man sich bei der Firma WEIGL Aluminiumguss GmbH mit eigenen Forschungsprojekten und mit der Herstellung von Prototypen und kann somit den Entwicklungsprozess optimal begleiten. Nicht zuletzt wegen der ständig wechselnden Anforderungen erwarb WEIGL die benachbarten Hallen mit einer Fertigungsfläche vom 6.000 qm. Dort entstehen bis September 2007 Anlagen zur Wärmebehandlung von Gussteilen, ein neuer Logistikbereich sowie eine spezielle Anlage zur Fertigung von Aluminiumgussprotoypen. Strategisch werden alle zukünftigen Investitionen in neue Aluminiumgießtechnologie bei WEIGL am Standort Bautzen-Salzenforst umgesetzt.

21.07.2007

SCHMALZ + SCHÖN feiert Erweiterung des Bautzener Standortes

Am 16. Juni wurde dieser schöne Anlass im Industriegebiet Bautzen-Salzenforst feierlich auf dem Firmengrundstück begangen. Die beeindruckende Halle direkt an der Autobahn A4, nunmehr seit der Inbetriebnahme im Oktober 2003 zum zweiten Male erweitert, ist zu einem markanten Symbol für die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes und für Bautzen als Wirtschaftsstandort geworden. Dietmar Penkwitt, Geschäftsführender Gesellschafter, brachte in seiner Ansprache die hohe Zufriedenheit mit der Entwicklung zum Ausdruck und ordnete Bautzen als überaus strategischen Standort ein.

Der Einladung nach Bautzen waren namhafte Kunden sowie Verantwortliche der SCHMALZ + SCHÖN Tochtergesellschaften aus ganz Deutschland gefolgt. Die SCHMALZ + SCHÖN Gruppe betreibt die Geschäftsfelder Landverkehre, Logistik & Verpackung, Messen & Events, See- & Luftfracht sowie IT-Lösungen.

In Gesprächen am Rande der Feierlichkeiten zeigte sich das Gros der Anwesenden über die Entwicklung der Stadt sowie des Gewerbe- und Industriegebietes beeindruckt.

07.07.2007

Neuen Bombardier-Manager begrüßt

Am 12. April 2007 konnte Michael Böhmer, Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Soziales, gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderungsamt den neuen General Manager des größten und bedeutsamsten Bautzener Betriebes, der Bombardier Transportation Germany GmbH & Co.KG, Herrn Germar Wacker, in unserer Stadt begrüßen. Bürgermeister Böhmer würdigte die herausragende Bedeutung des Schienenfahrzeugbaus und das Engagement des Weltkonzerns Bombardier in und für Bautzen. Die hier gefertigten hochwertigen Produkte seien Beweis für die Leistungskraft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Sie tragen auch den Namen der Stadt in alle Welt. Längst habe der Schienenfahrzeugbau in der Stadt und der Region den Rang einer industriellen Kernkompetenz erreicht.

Der gebürtige Baden-Württemberger Germar Wacker, von Bombardier Wien aus nach Bautzen gekommen, verlieh der guten Entwicklung der Stadt Bautzen seine Anerkennung. Die Stadt und ihr Umfeld würden nicht nur einen guten Rahmen für den Bau innovativer Straßenbahnen bieten, sondern auch für den damit einher gehenden internationalen Geschäftsverkehr und die Präsentationsaufgaben. Auch künftig will man weiter regelmäßig miteinander im Gespräch bleiben.

28.04.2007

Engagiertes Unternehmen baut und hilft europaweit

Im Rahmen ihrer Routinebesuche bei Wirtschaftsunternehmen der Stadt Bautzen waren Wirtschaftsbürgermeister Michael Böhmer und Eckehard Oßwald, Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes der Stadtverwaltung, bei der Ostsächsische Baugesellschaft mbh auf der Paulistraße zu Gast. Dort trafen sie sich mit Bernhard Pech, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der OBAG. Michael Böhmer konnte sich mit seinen Ausführungen zur Stadt relativ kurz fassen, denn sein aus Cunewalde stammender Gesprächspartner ist seit Jahren überzeugter Wahlbautzener und bestens über kommunalpolitische Dinge informiert. Also gab Pech Einblicke in die Strukturen und Aufgaben der OBAG. Weiter...

14.04.2007

An der Talsperre Bautzen entsteht neuer Campingplatz

Seit vielen Jahren bemüht sich die Stadt darum, die Talsperre Bautzen wieder zu einem Anziehungspunkt für Touristen werden zu lassen. Nun kommt man diesem Ziel einen großen Schritt näher. In der Stadtratssitzung am 28. März beschlossen die Stadträte die Vergabe eines Erbbaurechtes an eine private Investorin aus der Region, die auf einer etwa 50 000 qm großen Fläche einen Platz für Natur- und Abenteuercamping errichten will. Schon in den nächsten Tagen beginnen dazu die ersten Arbeiten. Entstehen wird ein ADAC-zertifizierter Campingplatz mit insgesamt 138 Stellflächen für Wohnmobile und Wohnwagen. Dazu kommt ein 1800 qm großer Zeltplatz , aber auch in Tipis, Jurte, Baumhaus und einigen Bungalows wird man übernachten können. In einem Neubau werden die Rezeption und die Sanitäreinrichtungen ihren Platz finden, hier wird es auch einen kleinen Laden geben, in dem die Camper das Nötigste einkaufen können. Aber auch Sport- und Freizeiteinrichtungen wie eine Minigolfanlage oder ein Kindereinspielplatz entstehen. Und in einem Feldbackofen wird man sogar sein Brot selbst backen können. Der ADAC klassifiziert Campingplätze nach der Qualität der Sanitärausstattung, der Standplätze, der Versorgungseinrichtungen, der Freizeiteinrichtungen sowie der Freizeit- und Animationsprogramme. Mit Beginn der Campingsaison 2008 soll der Natur- und Abenteuercampingplatz genutzt werden können.

30.03.2007

BEBAU-Brache wird revitalisiert

Seit das Vermögen der BEBAU Betonelemente Bautzen im Juni 1998 in die Gesamtvollstreckung ging, hatte ein Insolvenzverwalter versucht, die gesamte Fläche des ehemaligen Plattenwerkes wieder zu vermarkten. Doch ohne umfangreiche Abbrüche, eine Neuerschließung und Neuglie-derung des Gebietes musste der Verkauf von Flächen scheitern. Weiter...

24.03.2007

Salzenforst-Flyer aktuell in Englisch

Druckfrisch liegt die aktualisierte Fassung des bewährten Image- und Werbeträgers der Stadt Bautzen "Industrie- und Gewerbegebiet Bautzen-Salzenforst“ in englischer Sprache vor. Insgesamt hat der Bedarf an englischsprachigem Informations- und Werbematerial zugenommen, der Salzenforst-Flyer folgt diesem Trend. Im Zusammenhang mit der Neuauflage wurden einige Details aktualisiert. Dazu gehört ein Luftbild, das den Fortschritt der Besiedlung und Flächen für weitere Engagements zeigt. Der Flyer beschreibt auch die wichtigsten Kompetenzfelder, standortbestimmende Unternehmen sowie Markenprodukte "Made in Bautzen“. Eine Headline-Sammlung zitiert Überschriften von Erfolgsmeldungen aus Tageszeitungen.
Der Flyer kann beim Wirtschaftsförderungsamt der Stadtverwaltung Bautzen angefordert werden. wirtschaftsfoerderung@bautzen.de

24.03.2007

Koreanische Fernsehgeräte aus Bautzen

In das alte Fabrikgebäude an der Fichtestraße, in dem schon RFT und später Philips Kommunikationstechnik produzierten, ist wieder neues Leben eingezogen. Seit März vorigen Jahres montieren die Mitarbeiter von LetMeRepair hier aus rund 400 bis 500 Teilen LCD-Fernsehgeräte für mehrere Markenfirmen, darunter die koreanische Firma Atec, und reparieren z.B. Laptops. Insgesamt 130 Mitarbeiter, unter ihnen auch Fachleute, die früher schon einmal in diesen Hallen gearbeitet haben, sind fest angestellt. Gilt es, wie in der Vor-Weihnachtszeit, zusätzliche Bestellungen abzuarbeiten, kann Karl Dominick, Managing Director von LMR, in kürzester Zeit auch schon einmal 85 Aushilfskräfte zusätzlich mobilisieren. Diese große Flexibilität des Unternehmens und die Vielzahl qualifizierter und hoch motivierter Arbeitskräfte waren für die koreanische Firma Atec die wichtigsten Gründe, ihren Europa-Hauptsitz aus Holland ab März 2007 nach Bautzen zu verlegen.

Das LMR-Firmengebäude wird nun auch Sitz der Atec Europa GmbH. Dessen Geschäftsführer Daniel Park machte LMR ein großes Kompliment: "Kein anderes Unternehmen, mit denen wir eine Zusammenarbeit erwogen haben, ist so flexibel wie die Bautzener Firma.“ Auch die Nähe zum bald größten Produzenten von Fernsehbildschirmen in Breslau war ein Standortvorteil für Bautzen. Bürgermeister für Wirtschaft, Finanzen, Bildung und Soziales, Michael Böhmer, begrüßte die koreanische Firma herzlich in Bautzen und wünschte dem Unternehmen hier eine gute Entwicklung – Platz für eine Erweiterung der Kapazität biete der Standort zur genüge. LMR fertigt vor allem die größeren, bis zu 47 Zoll großen LCD-Fernsehgeräte für die koreanische Firma, die zu den vier wichtigsten Unternehmen dieser Art in Korea gehört. Die Zahl der Geräte, die in Bautzen für Atec montiert wurden, hat sich seitdem ständig gesteigert. In diesem Jahr sollen 25.000 Geräte das Werk in der Fichtestraße verlassen. Waren anfangs innerhalb des Mitarbeiterstamms von LMR noch rund 12 bis 14 Mitarbeiter mit der Fernsehgeräteproduktion für Atac beschäftigt, sind inzwischen 25 bis 30 fest angestellte Mitarbeiter vorgesehen, Tendenz: steigend. Das Unternehmen sucht vor allem noch Fachleute mit guten Englisch-Kenntnissen. Von Bautzen aus will Atec den gesamten europäischen Markt beliefern und sein Vertriebssystem besonders nach Osteuropa entwickeln. Der Vertrieb läuft direkt über den Fachhandel und Einzelhändler.

27.01.2007

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