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Das Rathaus vom Turm des Domes gesehen

Kinder

Sie erwarten Nachwuchs? Herzlichen Glückwunsch!
Die nachfolgenden Anmerkungen sollen Ihnen helfen, die "amtlichen" Fragen rund um die Geburt und das frühe Kindesalter zu meistern. Gleichzeitig soll auf Angebote und Möglichkeiten in der Stadt Bautzen hingewiesen werden.

Vor der Geburt

Die ersten wichtigen Entscheidungen und Vorbereitungen sind bereits vor der Geburt notwendig:

Entbindungsmöglichkeiten

Eine der entscheidenden Fragen ist die Frage nach der Art und dem Ort der Entbindung.

Bei der Entbindung im Krankenhaus stehen Ihnen neben der Hebamme bei Bedarf ein Arzt und ein Kinderarzt zur Verfügung.
Eine rechtzeitige Anmeldung im Krankenhaus ist sinnvoll, damit Ihnen ein Bett für die Geburt reserviert werden kann. Gleichzeitig sollten Sie sich auch erkundigen, was Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes benötigen.
Nach der Entbindung können Sie mit Ihrem Baby noch einige Tage auf der Wöchnerinnenstation verbringen. Wieder zu Hause können Sie noch mehrere Wochen lang durch eine Hebamme betreut und beraten werden.

Als Alternative zu einer stationären Entbindung können Sie auch eine ambulante Entbindung wählen.
Eine ambulante Entbindung bedeutet, dass Sie im Krankenhaus oder in einer Hebammenpraxis durch eine Hebamme entbunden werden und bereits nach wenigen Stunden mit Ihrem Kind nach Hause fahren können, sofern keine Komplikationen auftreten.
Die ambulante Entbindung in einer Klinik bietet den Vorteil, dass im Falle einer Komplikation sofort ärtzliche Hilfe zur Stelle ist. Treten bei der Geburt in einer Hebammenpraxis oder einem Geburtshaus Komplikationen auf, so werden Sie sofort in eine Klinik verlegt.

Falls Sie sich für eine Hausgeburt entscheiden, suchen Sie sich eine Hebamme, die diese durchführt. Welche Hebammen für Hausgeburten zugelassen ist, erfahren Sie beispielsweise bei Ihrem Arzt. Die Hebamme wird Sie die ganze Schwangerschaft hindurch betreuen, sie leistet Geburtshilfe, überwacht die Nachgeburtsphase und führt die Erstversorgung des Kindes durch. Sie wird Ihnen auch beim ersten Stillen helfen und nach der Entbindung Hausbesuche machen, um Sie und Ihr Baby zu versorgen.
Sollten Probleme auftauchen, zieht Ihre Hebamme einen Arzt hinzu oder überweist Sie in das Krankenhaus.

Eine Hebamme finden Sie beispielsweise über den Sächsischen Hebammenverband e.V. oder über die Website hebammensuche.de


Namensgebung

Den Vornamen Ihres Kindes können Sie selbst und in eigener Verantwortung bestimmen. Wenn beide Eltern sorgeberechtigt sind, steht ihnen gemeinsam das Recht der Bestimmung des Vornamens zu.
Dem Recht auf freie Namenswahl ist nur dann eine Grenze gesetzt, wenn durch den Namen das Wohl des Kindes beeinträchtigt werden könnte. Dies betrifft auch die Anzahl der Vornamen.

Grundsätzlich gilt, dass Vornamen nur geschlechtsspezifisch zulässig sind. Bei Vornamen (z.B. Alex, Chris), aus denen nicht eindeutig ein Geschlecht abgeleitet werden kann, muss zusätzlich ein zweiter Vorname gewählt werden, der das Geschlecht des Kindes eindeutig zu erkennen gibt.

Namen, die ihrem Wesen nach keine Vornamen sind, z.B. Produktnamen, Phantasienamen oder Verunglimpfungen, sind nicht zulässig.

Für die Bestimmung des Familiennamens Ihres Kindes (auch als Geburtsname bezeichnet) gibt es folgende Möglichkeiten:
Das Kind erhält als Geburtsnamen entweder den gemeinsamen Familiennamen seiner Eltern,
den Familiennamen seines Vaters oder
den Familiennamen seiner Mutter.

Führen die miteinander verheirateten Eltern einen Ehenamen, so erhält das Kind diesen als Geburtsnamen. Führen beide unterschiedliche Nachnamen, so bestimmen die Eltern einen der beiden zum Geburtsnamen des Kindes. Diese Entscheidung gilt dann auch für alle weiteren Kinder.
Wenn die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet sind und ein Elternteil das alleinige Sorgerecht für das Kind hat, so erhält das Kind den Familiennamen des Sorgeberechtigten. Der Sorgeberechtigte hat jedoch die Möglichkeit, dem Kind den Familiennamen des nicht sorgeberechtigten Elternteils zu geben. Hierzu ist allerdings dessen Einwilligung notwendig.
Heiratet ein Elternteil nach der Geburt oder begründet er eine Eingetragene Lebenspartnerschaft, kann auch dem Kind durch eine Erklärung gegenüber dem Standesbeamten der neue Ehe-/Lebenspartnerschaftsname erteilt werden.
Dieser Name kann auch dem derzeitigen Nachnamen des Kindes vorangestellt oder angefügt werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Kind im gemeinsamen Haushalt mit dem verheirateten oder in Lebenspartnerschaft lebenden Elternteil lebt.

Nach der Geburt

Jede Geburt muss dem Standesamt des Geburtsortes binnen einer Woche angezeigt werden. Bei dieser Anzeige wird unterschieden ob die Geburt in einem Krankenhaus oder zu Hause stattgefunden hat.

zuständig in Bautzen:

Ordnungsamt - Abt. Standesamt/Einwohnermeldeamt
Ansprechpartner: Frau Simone Luft

Innere Lauenstraße 1, Zi. EG 05
02625 Bautzen

Telefon: 0 35 91 / 5 34 - 3 30/3 34
Telefax: 0 35 91 / 5 34 - 3 66
simone.luft@bautzen.de 

Bei einer Geburt im Krankenhaus können Sie alle zur Anzeige der Geburt erforderlichen Schritte bereits im Krankenhaus durchführen und müssen nicht zusätzlich das Standesamt aufsuchen. Hier trifft die Verpflichtung zur Anzeige den Leiter oder die dazu ermächtigten Personen der Einrichtung.
Die Geburtsanzeige füllen Sie im Krankenhaus aus, wobei Sie auch den gewünschten Familien- und Vornamen eintragen. Zudem müssen Sie der Klinik die Unterlagen aushändigen, die zur Anzeige der Geburt beim Standesamt erforderlich sind.

Haben Sie sich für eine Hausgeburt entschieden, sind folgende Personen in nachstehender Reihenfolge verpflichtet, die Geburt persönlich beim Standesamt anzuzeigen:

  • der Vater des Kindes
  • die Hebamme, die bei der Geburt anwesend war
  • der Arzt, der bei der Geburt anwesend war
  • jede andere Person, die dabei war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist
  • die Mutter, sobald sie zur Anzeige im Stande ist

Die Anzeigepflicht trifft diese Personen nur, wenn eine in der Reihenfolge früher genannte Person nicht vorhanden oder an der Anzeige verhindert ist.

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