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Themen der Gleichstellung

Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming (GM) – das ist auf Gleichstellung ausgerichtetes Denken und Handeln in der täglichen Arbeit einer Organisation.

Das Ziel von GM ist die Erreichung von tatsächlicher Gleichstellung von Frauen und von Männern im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Grundgesetz. GM ist eine rechtlich verankerte Strategie mit der dieses Ziel durchgängig umgesetzt werden kann. Die Umsetzung von Gender Mainstreaming stellt in allen Handlungsfeldern und Sachgebieten sicher, dass politische Programme, Maßnahmen oder Dienstleistungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersucht und bewertet sowie entsprechende Maßnahmen zur Gleichstellung ergriffen werden. Dabei wird zunächst z.B. im Rahmen einer Gender-Analyse geprüft, ob und inwiefern Frauen und Männer in ihrer Vielfalt von der entsprechenden Maßnahme betroffen sind. Eine solche Gender-Analyse kann dazu führen, Maßnahmen zur Frauenförderung zu ergreifen, die gerade dort wichtig sind, wo Benachteiligungen von Frauen abzubauen sind. Es kann auch sachgerecht sein, Maßnahmen zur Förderung von Männern zu ergreifen, wenn dies dem Ziel Gleichstellung dienlich ist, wie z.B. Väter direkt mit einer Kampagne zur Elternzeit zu adressieren.
Mehr Informationen dazu....

Quelle: http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/gendermainstreaming  

Diversity Management

„Diversity“ wird meist mit dem Begriff der Vielfalt übersetzt. Vielfalt bezieht sich auf Lebenslagen von Menschen und beschreibt deren Unterschiedlichkeiten mit Blick auf Kategorien wie Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, Alter und körperliche sowie geistige Kapazitäten. Lebenslagen beziehen sich jedoch nicht nur auf Unterschiede, sondern auch auf Ungleichheit, weil Unterscheidungen zwischen Menschen in bestimmten gesellschaftlichen Verhältnissen und Organisationen gemacht werden. Diversity zum Ausgangspunkt von politischem und administrativem Handeln zu nehmen beinhaltet deshalb, sich sowohl über die Zuschreibungen und Bewertungen als auch die Folgen von Unterscheidungen zwischen Menschen Gedanken zu machen.
Mehr Informationen dazu...

Quelle: http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/gendermainstreaming/Strategie/diversity_management

Gender Pay Gap

Der Gender Pay Gap wird definiert als Unterschied zwischen der Entlohnung der Männer und der Entlohnung der Frauen. Bei einer differenzierteren Klassifikation wird zusätzlich zwischen einer bereinigten (oder auch korrigierten bzw. absoluten) und einer unbereinigten (oder auch unkorrigierten bzw. Netto-) Lohnlücke unterschieden. Die unbereinigte Lohnlücke umfasst sowohl mögliche unmittelbare Diskriminierung aufgrund des Geschlechts als auch Faktoren, die die Lohnungleichheit erklären können. Sie errechnet sich somit aus der Differenz zwischen den durchschnittlichen Löhnen von Männern und Frauen. Der prozentuale Wert drückt den durchschnittlichen Lohn aller erwerbstätigen Frauen im Verhältnis zum durchschnittlichen Lohn der Männer aus.
Die bereinigte Lohnlücke ergibt sich dagegen aus einem Vergleich der Entgelte von Männern und Frauen mit denselben individuellen Merkmalen, also mit gleicher Qualifikation, im selben Betrieb, in derselben Branche und Beschäftigungsform. Sie wird auch als „unerklärter Rest“ umschrieben (vgl. bspw. Report on Equal Pay, 2006, S. 5 ff; IW, 2009, S. 2).

Quelle: http://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/091102_Endgeltlich_gleich.pdf  

Geschlechtergerechte Sprache

Unsere Sprache ist wichtigstes Verständigungsmittel und somit auch der Spiegel unseres Denkens und Bewusstseins. Die Forderung einer sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern wurde in den letzten Jahren in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert und dazu zahlreiche Vorschläge ausgearbeitet. Im Leitfaden der Uni Köln finden Sie wichtige Hinweise und Tipps für das Experimentieren mit sprachlichen Alternativen, für das stärkere Sichtbarmachen von Frauen in der Sprache.

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