Archivverbund
Alte Landkarte von Bautzen und Umgebung

Publikationen

Die Publikationen des Archivverbundes können Sie der hier hinterlegten Übersicht entnehmen.

Dritter Band der Publikationsreihe des Archivverbundes erschienen!

RathausMit der chronikalisch überlieferten Einsetzung von „sieben gelehrten Männern und Ratmannen als Regimentshalter und Schöppen“ im Jahr 1213 beginnt wohl die Geschichte des Rathauses. 800 Jahre nach diesem bis heute nicht genau zu bestimmenden Datum widmet der Archivverbund Bautzen im Rahmen seiner Schriftenreihe dem baulichen Herzstück der Stadt auf 160 Buchseiten eine längst überfällige Monographie. Das mit Fotos und Grafiken reich illustrierte Buch ist ab dem 9. September im Buchhandel, in der Stadtbibliothek und im Archivverbund zu den Öffnungszeiten der Einrichtungen für 12,90 € erhältlich.
Behutsam und genau hat der Bautzener Kunsthistoriker Dr. Hans Mirtschin sich dafür in das alte Gemäuer eingefühlt. Seine Erkenntnisse beruhen im Wesentlichen auf der Untersuchung der heute erhaltenen Bausubstanz, da die entsprechenden Bauakten im Zweiten Weltkrieg leider verloren gegangen sind. Das sich heute äußerlich harmonisch präsentierende Rathaus lässt wenig erahnen von den erhaltenen Narben des Baukörpers im Inneren. Doch sind es genau jene Zeugnisse, die uns von der kontinuierlichen Veränderung der Baugestalt als Folge von Bränden, Kriegszerstörungen oder einfach der Anpassung an sich stetig wandelnde Nutzungen erzählen. Der Vergleich mit Rathäusern in anderen Städten Europas zeigt dabei das hohe Ansehen und die Bedeutung des Bautzener Verwaltungszentrums im Laufe der Jahrhunderte. Stets im Schnittpunkt von Politik, Wirtschaft und Kirche hat es zu keiner Zeit etwas von seiner Lebendigkeit eingebüßt. Schwungvolle Gewölbe, verschwundene Giebel und geheime Gänge werden durch den Autor auch anhand bisher unveröffentlichter Bilder zum Reden gebracht. Der Bautzener Ralf Reimann liefert mit zahlreichen Grafiken zu verschiedenen Bauzuständen des Rathauses die Grundlage zur Orientierung dieser Baugenese. Ein Vorwort von Oberbürgermeister Christian Schramm verweist auf die ungebrochene Tradition als Haus der Bautzener Bürgerschaft.

Zweiter Band der Publikationsreihe des Archivverbundes erschienen!

Blick auf die Bautzener Altstadt Zu Beginn der neunziger Jahre befand sich die Bautzener Altstadt in einem desolaten Zustand. Über siebzig Prozent der Hauptgebäude wiesen schwere Schäden auf und standen teilweise völlig leer, mehr als vierzig Prozent der Wohnungen waren nicht nutzbar. Die im Mai 1990 neu gewählte Stadtverordnetenversammlung erkannte, dass die Bausubstanz nur durch zügiges und komplexes Handeln zu retten war und die unverzichtbar notwendige Revitalisierung der baulich und stadtgeschichtlich einmaligen Altstadt den konzentrierten Einsatz aller verfügbaren Förderinstrumente erforderte. Nach umfangreichen inhaltlichen Vorarbeiten fasste das städtische Parlament am
24. Juni 1992 den grundlegenden Beschluss zur Sanierung der Altstadt. In dieser sogenannten „Sanierungssatzung“ wurden das Sanierungsgebiet und das Sanierungsverfahren festgelegt. Seitdem wurden für die Sanierung der Straßen und Freiflächen, sowie der öffentlichen und privaten Gebäude im Sanierungsgebiet und angrenzender Bereiche der Innenstadt und Seidau ca. 72 Mio € Städtebaufördermittel eingesetzt, die je nach Programm anteilig Bund, Land und Stadt bereitstellten. 20 Jahre später ist die Sanierung und Neugestaltung der Bautzener Altstadt nahezu vollständig abgeschlossen, ist dieser Stadtteil wieder mit Leben erfüllt und attraktiver Treffpunkt für Bürger und Gäste der Stadt geworden. Die Publikation geht auf die wesentlichen organisatorischen und inhaltlichen Aspekte des gesamten Erneuerungsprozesses seit dem Kriegsende 1945 bis heute ein. Fachkundige Autoren sind die ehemalige Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bautzen, Frau Christa Kämpfe und der Bürgermeister für Bauwesen, Peter Hesse.

ISBN 978-3-936758-82-5, 128 x 210 mm, 96 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Dokumente, Preis: 12,90 €, erschienen beim Lusatia-Verlag

Erster Band der Publikationsreihe des Archivverbunds erschienen!

Alte Ansicht von der SchloßstraßeSilke Kosbab, Anja Moschke und Almut Natuschke: LandStändeHäuser in Bautzen. Zur Geschichte des Bautzener und des Görlitzer Landhauses auf der Schloßstraße. Das Bautzener und das Görlitzer Landhaus, in denen jetzt die Stadtbibliothek und der Archivverbund Bautzen ihre Heimat gefunden haben, sind ein Zeugnis der alten Oberlausitzer Landes-Verfassung und der hier über Jahrhunderte etablierten Ständepolitik. Wohl nur innerhalb dieser Spezifik als „Nebenland“ eines benachbarten Herrschaftsgebietes war es dem Oberlausitzer Adel möglich, seine politische Mitbestimmung in der Form eigener Versammlungsräume zu verwirklichen. Während sich das Bautzener Landhaus (Schloßstraße 10) seit seiner Erneuerung von 1667 im Laufe der Zeit nur unwesentlich verändert hat, wurden an dem seit 1713 bestehenden Görlitzer Landhaus (Schloßstraße 12) mehrfach An- und Umbauten vorgenommen. Die Sanierung in den neunziger Jahren brachte zahlreiche Erkenntnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte dieser Häuser, die nun erstmals, auch anhand bisher unbekannter Archivquellen, zusammenhängend dargelegt werden.

ISBN 978-3-936758-73-3, 128 x 210 mm, 144 Seiten, 89 Abbildungen und Dokumente, Preis: 12,90 €, erschienen beim Lusatia-Verlag

Publikation "100 Jahre Friedensbrücke"

Buchcover 100 Jahre Verkehrsgeschichte Friedensbrücke Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Friedensbrücke" am Sonntag, dem 1. November 2009, ist die Publikation "Meilenstein sächsischer Verkehrsgeschichte – 100 Jahre Friedensbrücke" erschienen. Darin stellt der Autor, der Bautzener Museologe Hagen Schulz, auf über 100 Seiten die interessante Geschichte der für Bautzen so wichtigen Verkehrsader vor. Erforderlich wurde die neue Spreetalüberquerung Anfang des 20. Jahrhunderts durch Industrialisierung, Bevölkerungszuwachs und den stark zunehmenden Verkehr. Über das Bauwerk sollten die aus Westen kommenden Straßen ohne Höhenunterschiede durch die Stadt nach Osten und Süden hin geleitet werden.

Die zwischen 1907 und 1909 errichtete, 181 Meter lange und 23 Meter hohe Kronprinzenbrücke" trug maßgeblich zur Entstehung der Bautzener Neustadt bei. Als die Brücke in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt wurde, wirkte sich das katastrophal auf die Verkehrssituation aus. Von 1946 bis 1949 wiederaufgebaut ist die "Friedensbrücke" auch heute unersetzlich für den Nah- und Fernverkehr. Ihre Geschichte spiegelt ein bedeutendes Kapitel der lokalen und regionalen Bau- und Verkehrsgeschichte wider.

Die reich bebilderte Publikation wurde vom Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen herausgegeben und ist ab sofort im Buchhandel oder zu den Öffnungszeiten im Archivverbund und im Museum Bautzen für 9,90 € erhältlich.

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