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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Eine moderne Verkehrsschnittstelle für Bautzen

Park+Ride, Bike+Ride, Kiss+Ride: Pendler und Reisende sollen es künftig einfacher haben. Deshalb möchten die Stadtverwaltung, der Landkreis Bautzen und der Zweckverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) eine moderne Verkehrsschnittstelle schaffen.

Derzeit gibt es in Bautzen keinen zentralen Ort, an dem der Öffentliche Personennahverkehr optimal mit dem Individualverkehr verknüpft ist. Mit dieser Thematik setzen sich der Landkreis Bautzen, der ZVON und die Stadtverwaltung ab sofort gemeinsam auseinander. Ziel ist es, Bahn, Bus, Pkw und Fahrrad künftig besser aufeinander abzustimmen. Dafür ist es einerseits erforderlich, die baulichen Voraussetzungen zu schaffen. Außerdem sollen Fahrpläne und Linienwege angepasst werden. Nachdem der Stadtrat einer Planungsvereinbarung zugestimmt hat, befassen sich die Partner nun gemeinsam mit der Schaffung einer modernen Schnittstelle zwischen den Verkehren. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden zudem die Entwicklung des Stadtverkehrs und des Busbahnhofes Bautzen betrachtet.

Um die bestehenden Möglichkeiten zu ergründen, wird zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellt. Der Zeitpunkt für die Bestrebungen ist günstig – denn gerade kommt Bewegung in den Bautzener Verkehr. Auf der Eisenbahnstrecke Dresden-Görlitz werden die An- und Abfahrtszeiten in naher Zukunft verändert. In diesem Zusammenhang wird der Landkreis mit der Erstellung neuer Fahrpläne für den Busregionalverkehr beginnen. Auch die Abfahrtszeiten der Stadtbusse werden daraufhin angepasst. Diese Veränderungen möchten die Partner nutzen, um den Verkehr in Bautzen künftig besser zu koordinieren. Auch die anstehende Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes soll zum Anlass genommen werden, neue Nutzungsmöglichkeiten für das Areal zu untersuchen.

In der Planungsvereinbarung wird festgelegt, dass der ZVON bei der Beauftragung und Erarbeitung der Machbarkeitsstudie die administrative Federführung übernimmt und die Kosten für die Erstellung trägt. Alle drei Partner stehen während des Prozesses jedoch im engen Austausch. Bis zum März 2018 soll die Machbarkeitsstudie fertiggestellt sein. Darüber hinaus soll die Möglichkeit geprüft werden, im Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes einen Servicebereich einzurichten. Der ZVON wird hierzu über die Planungsvereinbarung hinaus eine gesonderte Untersuchung in Auftrag geben.

 

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