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Stadtansicht Bautzen - Blick von der Friedensbrücke

Bautzens Oberbürgermeister sieht Entwicklung bei Bombardier mit einem lachenden und einem weinenden

Der Kanadische Bombardierkonzern gab gestern die Pläne für seine Waggonbausparte in Deutschland bekannt. Veränderungen hatten sich angedeutet und schon lange war über die Zukunft der Oberlausitzer Standorte spekuliert worden. Nun liegen Zahlen auf dem Tisch: insgesamt 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihren Hut nehmen müssen, etwa 800 davon in Görlitz. Hingegen plant der Konzern in Bautzen mit Millioneninvestitionen. „Die Entwicklung sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, äußerte sich Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD). „Natürlich freue ich mich, dass der Standort Bautzen zu einem Kompetenzzentrum für die Serienfertigung verschiedener Bahnen und Waggons werden soll“. Mit Blick auf die Region hingegen zeigte sich Ahrens sehr besorgt: „Sollte Görlitz tatsächlich massiv von den Kürzungen betroffen sein, und das deutet sich an, trifft das nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Oberlausitz. Das ist kein gutes Zeichen für unsere Region“. Er werde sich dafür einsetzen, dass beim Ausbau des Kompetenzzentrums in Bautzen auch Stellen für Görlitzer Bombardierwerker entstehen.

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